Regenschutz und Moskitonetz für das Kind im Buggy

Mit Kindern ist man gerne unterwegs. Zum Spielplatz, im Wald oder in den Weinbergen – überall gibt es eine Menge zu entdecken. Und der Buggy ist in der Regel dabei. Auch im Buggy sollen Kinder perfekt geschützt sein, vor Regen und vor Mücken ebenso wie vor starkem Wind und der Sonne. Das mitgelieferte Sonnenverdeck sorgt in der Regel dafür, dass Wind und UV-Strahlung zumindest grob abgehalten werden. Aber welches Zubehör gibt es noch?

Zubehör für Wind und Wetter

Es gibt ehrlich gesagt eine ganze Menge, was man optional zum Buggy ergänzen kann, und je nach Hersteller und Modell fallen die Sachen ganz unterschiedlich aus. Wichtig ist, dass alles kompatibel ist – sonst passen Halterungen nicht, fehlen Schrauben oder sind Taschen zu groß oder zu klein.

Regenschutz eine sinnvolle Alternative zum Schirm

 

Sinnvoll ist ein Regenschutz. Die gibt es individuell bei den Herstellern zu kaufen. Drogeriemärkte haben aber oft auch allgemein passende Überzüge im Angebot, die schlicht so groß ausfallen, dass sie über jeden Buggy passen. Nicht jedes Kind mag es, wenn der Regen auf die Plastikplane prasselt. Ein Regenanzug für das Kind und ein Schirm, der am Buggy angebracht wird, können da helfen. Sinnvoll sind auch Sonnenschirme oder Sonnensegel, die am Buggy befestigt werden. Denn das Verdeck bietet oft nur unzureichenden Schutz vor der Sonne. Schirme und Sonnensegel können flexibel eingestellt werden, so dass sie je nach Einfallrichtung tatsächlich Schatten spenden.

Schützen Sie Ihr Kind vor lästigen Insekten!

instektensticke bei einem kindMan ist an lauen Sommerabenden unterwegs, hört ein nerviges Sirren in der Luft, und – Autsch! – schon hat sie zugebissen, die Stechmücke oder Pferdebremse. Sie sind fies, die kleinen Plagegeister, und vor allem Kinder leiden unter den juckenden Bissen, die sich beim kleinsten Kratzen gleich entzünden und ohnehin schmerzhaft sind. Ein Moskitonetz macht im Sommer Sinn, wenn (vor allem in Flussnähe oder auf dem Land) viele Mücken unterwegs sind, wer den Buggy in erster Linie in der Stadt oder in den anderen Jahreszeiten nutzt, braucht es fast nicht.

Ein Moskitonetz muss perfekt am Buggy sitzen

Allerdings ist das Netz beim Kinderwagen (Liegewagen) gebräuchlicher als beim Buggy, denn die größeren Kinder im Buggy sind mit dem erschwerten Ein- und Ausstieg mit Netz meistens nicht so glücklich. Ein Moskitonetz kann nur seinen Zweck erfüllen, wenn es wirklich dicht angebracht ist und Mücken auch beim Ein- und Ausstieg keine Chance haben, darunterzuschlüpfen. Das sollte man einfach ausprobieren, die Netze kosten nicht so viel.

Ein Mückenspray, das auf den Buggy (nicht auf das Kind) und eventuell auf die Kleidung aufgebracht wird, kann im Zweifelsfall auch die eine oder andere Mücke abhalten – auch wenn es nie so wirkungsvoll ist wie ein Netz.

Und die Mama? Kaffeebecherhalter und Einkaufsnetz

Die Mama muss den Buggy schieben. Allerdings wird auch ihr das Leben angenehm gemacht, denn für viele Modelle gibt es einen Kaffeebecherhalter, eine Ablage für das Portemonnaie und Netze für die Einkäufe. Auch hier gilt: Das Zubehör muss kompatibel zum Modell sein. Besonders nett ist es, wenn ältere Kinder auf einem Board mitfahren können. Denn Geschwister werden oft unleidlich, wenn die Kleinen auf längeren Strecken im Buggy gefahren werden, sie selbst aber laufen müssen. Man sollte bereits beim Kauf des Buggys darauf achten, dass ein Buggyboard befestigt werden kann, denn nicht alle Modelle erlauben das.